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Gottesdienst im Freien der Kirchengemeinde Altencelle in Osterloh 2005


 

 


 

Am Himmelfahrtstag 2005 feierte bei strahlendem Sonnenschein die Kirchengemeinde Altencelle einen Gottesdienst im Freien in dem nahe liegenden Dörfchen Osterloh. Im Anschluss daran stickte Elke Hirschler vor, und zwar an dem Antependium für eben diese Gemeinde. Auf dem linken Bild drängen sich die Zuschauer, das Bild in der Mitte zeigt den "Altar" vor dem zauberhaften alten Haus der Familie Klages (die Gemeinde spiegelt sich in der Eingangstür), und auf dem rechten Bild sieht man Frau Hirschler bei der Arbeit.
Einige Gemeindemitglieder hatten sich auf einem der jährlichen Kurse im Kloster Mariensee über den Klosterstich informiert - im Gemeindebrief Mai/Juni erschien darüber ein kleiner Bericht. Sie können ihn unten lesen.


„Weiterbildung" des Bastelkreises im Kloster Mariensee

Am ersten Oktoberwochenende des vergangenen Jahres machte sich eine Gruppe von Mitarbeiterinnen des Bastelkreises auf die Reise zum Kloster Mariensee, in der Nähe von Neustadt a. Rbge. gelegen, um dort im Rahmen eines „Stickseminars" die hohe Kunst des Klosterstichs zu erlernen.

Die Alt-Äbtissin Frau Bosse-Klahn - eine Enkelin von Pastor Kittel, die in ihrer Jugendzeit viele Jahre in Altencelle verbracht hatte, begrüßte uns „Altencellerinnen" deshalb auch besonders herzlich.

Bei der Einweisung in den Klosterstich durch Frau Elke Hirschler, die z. Zt. für den Altar unserer Gertrudenkirche ein Antependium anfertigt, lernten wir auch die anderen Teilnehmerinnen kennen, meist schon „Fortgeschrittene". Wir wählten für unsere „Anfängerwerke" unter verschiedenen Motiven eine Jugendstil-Blüte, die Krippe oder die Lutherrose aus.

Bei aller intensiven Arbeit blieb aber auch genügend Zeit, um einmal so richtig abschalten zu können in Klostergarten, Klostergang, Klosterkirche, Klosterleben - und nicht zuletzt bei einer besonderen Führung durch eine Ausstellung der Werke des Malers und Bildhauers Erich Klahn.

Die gemeinsam verbrachten Tage dort brachten uns einander auch menschlich näher. Wir haben nicht nur den Klosterstich erlernt, sondern auch viele andere Eindrücke und Erlebnisse mit nach Hause genommen.
Nun freuen wir uns auf den Besuch von Frau Hirschler am Himmelfahrtstag und hoffen, dass viele im Umfeld des Gottesdienstes in Osterloh mit Interesse das Entstehen unseres neuen Altarbehangs verfolgen.

Brigitte Müller / Gabriele Gehrke

Und im Gemeindebrief Juli/August/September war im "Rückblick auf den Himmelfahrtstag 2005" zu lesen:

Auch die Vorführung der Stickarbeit („Klosterstich") am neuen Altarbehang durch Frau Elke Hirschler im Anschluss an den Gottesdienst im Freien gehörte zu den „besonderen Erlebnissen" des Himmelfahrtstages.

Regelrecht „umlagert" von Interessierten war der Tisch, an dem Frau Hirschler eine Kostprobe ihrer Kunstfertigkeit gab. Der neue Altarbehang (= Parament) wird eine Lücke füllen, denn bislang fehlte uns bei den liturgischen Farben des Kirchenjahres die Grundfarbe „rot", die dem Pfingstfest, dem Reformationstag und auch den Konfirmations-Sonntagen zugeordnet ist.

Das Motiv enthält zum Bibelwort „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit" (2. Kor. 3, 17) die Darstellung einer Taube, durch „Strahlen" in Verbindung gesetzt mit unserer Gertrudenkirche. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir den neuen Altarbehang, den Frau Hirschler rein auf Spendenbasis für unsere Kirchengemeinde anfertigt, zum Pfingstfest 2006 einweihen und in Gebrauch nehmen können.

Gabriele Gehrke

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